Der Agritourismus umfasst den Podere Magione, ein Bauernhaus mit Zimmern und Ferienwohnungen für unsere Gäste, und andere Gebäude wie den Weinkeller für die Weinproduktion, zwei weitere Häuser und einen Holzofen.

Umgeben sind die Gebäude von Weinbergen, einem Olivenhain, einem Gemüsegarten und dem Hühnerstall.

Der landwirtschaftliche Betrieb La Magione produziert Wein und Olivenöl Extra Vergine.

Auf Wunsch können die Gäste die Produkte des Hofes probieren und kaufen, den Weinkeller besichtigen und im Herbst an der Weinlese teilnehmen.

Der Agriturismo ist erst kürzlich restauriert worden, wobei jedoch alle für das Gebäude typischen Elemente intakt geblieben sind.

Die Apartments und Zimmer wurden im rustikalen toskanischen Stil eingerichtet. Teilweise sind die Backsteingewölbe (in den ehemaligen Kellern) erhalten, während alle anderen Räumlichkeiten die für die Bauernhäuser in der Toskana typischen Backsteindecken mit Holzbalken aufweisen.

Der Agriturismo Podere Magione bietet Ihnen für Ihren Aufenthalt verschiedene Lösungen, kann aber gerade wegen seiner geringen Größe immer einen intimen und familiären Charakter beibehalten. Im Gut gibt es nämlich 2 Apartments und ein Zimmer mit Bad, eine gemeinschaftliche Waschküche und viel Platz im Freien. Alle Unterkünfte haben einen eigenen Eingang, private Bereiche im Freien, Satelliten-TV, Fliegengitter und einen Panorama-Ausblick.

Gli alloggi hanno ingressi indipendenti, spazi esterni riservati, TV satellitare, zanzariere e vista panoramica.

DIE GESCHICHTE DER MAGIE

Die Gäste werden in Zimmern und Apartments in einem Gebäude empfangen, das an einem der ältesten Pilgerwege und gegenüber einer alten „Magione“ (Wohnhaus) wenige km von San Gimignano entfernt liegt.

Aufgrund der durchgeführten Veränderungen ist von dem ursprüglichen Mauerwerk nicht viel verblieben, aber schon auf den ersten Blick kann man erkennen, welche stategische Bedeutung dieses Gebäude einst hatte: auf dem Hügel gelegen, leicht zu verteidigen, optimale Sicht auf die umliegenden Burgen und Wachtürme, die zum Schutz bewohnter Ortschaften wie San Gimignano und Certaldo und ihrer Kommunikationswege errichtet wurden.

La Magione ist ein Gebäude, das seit der römischen Periode („MANSIO“ vom lateinischen Verb „MANEO“, d.h. ich bleibe, ich halte an) als Poststation an den wichtigen Verkehrswegen diente; dort konnte man Hilfe, Unterkunft, Ställe für Pferde oder Maultiere usw. finden.

Im 11. und 12. Jahrhundert wurde aus “MANSIO” oder “SUBMANSIO” die “MAGIONE”, die normalerweise von verschiedenen Ritterorden, wie den Maltesern und den Templern, die beide im Heiligen Land während der Kreuzzüge bekannt geworden sind, geführt wurden.

Die mittelalterliche Magione lieferte vor allem Hilfe und Pflege, dies im Zeichen der Liebe und der Barmherzigkeit.

Im Elsa-Tal gab es zu verschiedenen Zeiten drei gut bekannte und dokumentierte alternative Strecken: die älteste Wegstrecke verlief links des Flusses Elsa auf halber Höhe zwischen dem Tal und den Hügeln und berührte Varna, Certaldo und Badia Elmi, erreichte VILLA CASTELLI und Ulignano auf der Höhe und fiel dann nach Torri, Poggibonsi usw. ab, dies ist der so genannte „percorso sigericiano“ (bezeugt durch das Reisetagebuch des Erzbischofs von Canterbury Sigeric, der zwischen 990 und 994 auf dem Rückweg von Rom hier vorbeikam).